Ein eintägiges Reiseprogramm zwischen San Gimignano und San Galgano, gedacht für alle, die zwei sehr unterschiedliche, aber sich ergänzende Seelen der Toskana entdecken möchten: auf der einen Seite die mittelalterliche Lebendigkeit eines weltweit berühmten Dorfes, auf der anderen die zeitlose Stille einer der eindrucksvollsten Abteien Europas.
Es ist eine Reise, die Stein und Himmel, Geschichte und Legende, sanfte Hügellandschaften und Orte der Meditation miteinander verbindet – perfekt für alle, die sich gerne ohne Eile bewegen und sich überraschen lassen.

Der Tag beginnt in San Gimignano, das schon von weitem mit dem unverwechselbaren Profil seiner Türme erscheint, die wie steinerne Wächter aus den Hügeln ragen.
Beim Betreten des Ortes hat man sofort das Gefühl, eine Reise in die Vergangenheit zu machen. Beim Spaziergang entlang der Via San Giovanni und der Via San Matteo, zwischen Handwerksläden und historischen Palästen, gelangt man ganz natürlich zu den beiden symbolträchtigen Plätzen des Ortes:
Die Piazza della Cisterna, elegant und harmonisch, und die Piazza del Duomo, eher beschaulich und feierlich. Der Besuch der Kollegiatkirche Santa Maria Assunta ist einer der eindrucksvollsten Momente des Vormittags: Die Fresken, die die Wände bedecken, erzählen biblische Geschichten mit überraschend lebendigen Farben und Details.
Wer möchte, kann den Torre Grossa besteigen, um von oben das Mosaik aus Hügeln, Weinbergen und weißen Straßen zu bewundern, das den Ort umgibt. Bevor man San Gimignano verlässt, ist eine Pause Pflicht: Ein Glas Vernaccia oder ein handwerklich hergestelltes Eis beim Spaziergang sind die beste Art, die Atmosphäre des Ortes zu genießen.
Das Mittagessen kann man ohne Eile genießen, indem man eine Trattoria im historischen Zentrum oder knapp außerhalb der Mauern wählt. Die Küche ist einfach und authentisch: handgemachte Pasta, lokale Wurstwaren, Gerichte der bäuerlichen Tradition, die das Gebiet ebenso erzählen wie die Monumente.
